Ein bunt dekorierter ehemaliger Schulbus aus den USA, dient als ÖPNV in Guatemala

Komm mit ins Abenteuer

Die Katze ist ja schon seit Folge 66 aus dem Sack, aber es ist ein so besonderer „Stubentieger“, dass ich dem Ganzen eine eigene Folge widme. Aber stopp, alles noch mal auf Anfang:

Wie der Titel schon verrät, fährt jemand nach Guatemala, um dort als Barista & Barista Trainer unterwegs zu sein. Dieser jemand bin ich und das ist ebenso fantastisch, wie aufregend. Denn das alles ist aus vielerlei Hinsicht ein riesen Projekt für mich, sowohl in der Umsetzung, als auch in der Bedeutung und dem, was daraus noch alles erwachsen kann, bzw. dieser Reise folgen wird.

In diesem Beitrag erkläre ich dir ein bisschen was zu den Hintergründen, dem Warum man überhaupt als Barista Trainer nach Guatemala geht, dem wieso es nötig ist und dem weshalb ich der Meinung bin, damit Gutes tun zu können.

Außerdem erzähle ich etwas dazu, was das alles für einfach mal Kaffee heißt und wie du mich bei dieser Aufgabe unterstützen und dafür auch noch näher dabei sein kannst.

Viel Spaß beim Lesen & Hören! 

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Was ist die Situation in Guatemala?

Zur Situation in zentral Amerika, spezieller in Guatemala habe ich schon recht viel im Artikel zu Folge 66 geschrieben. Wenn du den noch nicht kennst, schau da unbedingt gleich noch rein.

In ganz kurz zusammengefasst kann man sagen, dass die prekäre Lage vieler Menschen dort durch die Pandemie noch mal deutlich schlechter geworden ist. Für Teile der Gesellschaft gibt es kaum wirkliche Zukunftsperspektiven in ihrem Land.

Ganz besonders diese Menschen haben zudem kaum Zugang zu Förderungen und Bildungsprogrammen, um sich selbst in die Situation zu versetzten, aus dieser Misere herauszukommen.

Wie kann man als Barista Trainer dabei helfen?

Die Berge im Norden von Guatemala aus dem Flugzeugfenster

Kaffee ist traditionell einer der größten Einkommensbringer in Guatemala. Farmen werden über Generationen weitervererbt und in den ruralen Gebieten hat fast jeder ein kleines Stückchen Kaffeefarm. Viele Menschen verdienen sich mindestens saisonweise durch das Pflücken von Kaffee etwas dazu. Kaffee als Pflanze, bzw. als Lebensmittel ist also sehr verbreitet und sowieso schon ein großer Teil der Gesellschaft. Genau das ermöglicht es schnell und direkt einen Mehrwert zu stiften, ohne erst Tausende umschulen zu müssen oder irgendwelche künstlichen Märkte zu etablieren.

Denn direkt neben den Wellblechhütten stehen Villen. Das klingt bildlich gesprochen und dient hier auch als Rhetorikstütze, allerdings habe ich genau das vor Ort gesehen. Was ich ausdrücken möchte ist, dass es durchaus einen immer größer werdenden Binnenmarkt für Kaffee in Guatemala gibt und damit natürlich auch immer mehr Möglichkeiten die Wertschöpfung im eigenen Land zu halten. Hierdurch ergeben sich mannigfaltige Chancen.

Wohnhäuser vor einem Vulkan in Antigua, Guatemala, der neuen Heimat als Barista Trainer

Ein Beispiel:

Der Kaffeekonsum außer Haus steigt in Guatemala, also braucht es mehr Barista, um diesen Kaffee zu machen.

An dieser Stelle kommt eines der Projekte von White Flage Coffee ins Spiel, das „Vocational Training“ – oder auch Berufsförderungsprogramm. Es setzt an verschiedenen Stellen im Kaffee an. Bei unserem Beispiel hier wären es die Barista Skills.

Wenn die Jungs und Mädels in Guatemala durch ein Einkommen als Barista ihre Familie unterstützen können, dann ist die finanzielle Abhängigkeit vom Tagelohn oder der Ernte, bei weitem kleiner, dann können sie sich finanziell so aufstellen, dass sie sich herausholen können aus der Armutsspirale. Und genau hier braucht man einen Barista Trainer.

Wieso genau du?

Zum einen mache ich das nicht allein, sondern mit vielen großartigen Unterstützern, anderen Barista Trainern & Coffee Professionals. Zum anderen, weil Guatemala seit meiner ersten Reise dorthin, einen besonderen Platz in meinem Herzen hat. Die Menschen, die Kultur all das hat mich tief beeindruckt und ich möchte etwas zurückgeben.

Cooler Weise bin ich auch hier Barista Trainer und Kaffee Consultant, bin zertifizierter Barista Coffee Master und arbeite schon mehr als ein Jahrzehnt in dieser Branche. Sprich ich kann auch wirklich etwas beitragen.

Warum fliegst du dort hin?

Ich fliege nach Guatemala, um mir ein gutes Bild machen zu können, wie es dort überhaupt ist in diesem Beruf zu abreiten. Als Barista Trainer möchte ich so unterstützen können, dass es am Ende wirklich hilft.

Die Grundlagen werden die gleichen sein wie bei uns, aber Kaffee und seine Trinker haben so viele Facetten, dass es wichtig ist diese genau zu kennen, bevor man einen Rat erteilt.

Gibt es nicht schon andere die das machen?

Es gibt Kaffeebildungsprogramme, aber die sind für viele Menschen aufgrund verschiedener Hürden – vor allem finanzieller Natur – nicht zugänglich. Genau da setzt White Flag Coffee und das „Vocational Training“ an. Mehr dazu aber in Folge 66.

Wie kann ich helfen?

Helfen kannst du auf viele Wege. Entweder mit Rat und Tat, oder durch weitersagen, teilen dieses Artikels oder dem zu White Flag Coffee und natürlich durch Spenden an White Flag Coffee.

Auch mich kannst du bei diesem Projekt unterstützten. Durch deinen Support über Steady, durch das Einkaufen in meinem Shop und/oder durch das Teilen vom einfach mal Kaffee Podcast.

Ganz besonders cool ist natürlich die Unterstützung über Steady, weil du dort nicht nur mir hilfst das „Als Barista Trainer nach Guatemala Projekt“ zu finanzieren, sondern auch noch exklusiv nah dran bist. Während meiner Reise werde ich mehrmals wöchentlich kurze Audio Blogs veröffentlichen in denen ich dich mitnehme nach Guatemala.

Dort genau jetzt Mitglied dieser exklusiven Crew zu werden macht extra viel Sinn, denn bis zum 25.01.22 kannst du die ersten 30 Tage noch kostenlos mitnehmen. Sprich du kannst dir einen Monat lang all die Extras holen und das gratis, solltest du das alles wirklich nicht Unterstützens wert finden.

Ansonsten kostet das alles nur 3€ im Monat (oder 2,50€ wenn du es aufs Jahr buchst) und ist jederzeit kündbar. Das ist für dich so viel wie ein Kaffee an der Tanke und mir hilft es den Podcast zu produzieren und vielleicht ein paar Kosten dieses Projekts abzufangen. Außerdem ist es jede Menge Anerkennung und Ansporn für meine Arbeit.

Ach ja, und bei den beiden größeren Paketen gibt es auch Gastzugänge, die du dauerhaft verschenken kannst. Sprich du kannst dir das alles auch noch mit deinem Kaffeebuddy teilen.

Zusammengefasst

Als Barista Trainer nach Guatemala zu fliegen ist eigentlich nur das Auftaktevent für ein großes Projekt an dem ich mitwirken werde.

Ein Projekt, dass Menschen auf dem Weg in die eigene finanzielle Unabhängigkeit unterstützen will.

Ein Projekt, dass wunderbar zeigt wie man mit Kaffee Gutes tun kann.

Ein Projekt, dass mir sehr am Herzen liegt und auf das ich dich mitnehme.

Also bist du bereit für ein Abenteuer?

Danke fürs Lesen, Hören und Supporten!

Unterstütze mich über Steady:

Das Logo der Plattform Steady. Lila Hintergrund, darauf ein weißes S, was nochmals grau hinterlegt ist, wodurch eine Acht entsteht.
Über diese Plattform hast du die Möglichkeit, mich ohne jede Laufzeit, sicher, einfach und transparent für meine Arbeit zu unterstützen.

Lust auf einen Kaffee Workshop mit mir?

Links zur Folge

Für mehr Informationen schau doch auch gern hier vorbei:

Den Podcast findest du auch hier:

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